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Regenrückhaltebecken:
 
Das Regenwasser im ZVM-Gebiet wird entweder einer Versickerungsanlage auf dem Grundstück zugeführt oder über ein separates Kanalnetz (RW-Leitungen) auf dem jeweils kürzesten Weg den Vorflut gebenden Gewässern zugeleitet (wie z.B. die Trave, der große Segeberger See oder die Radesforder Au). Vor der Einleitung in ein Gewässer wird das Regenwasser in einem von insgesamt 35 Regenwasserbehandlungsanlagen (Regenklärbecken, Regenrückhaltebecken oder Absetzschacht) behandelt.
 
Wenn das Regenwasser aus einem größeren Einzugsgebiet in ein Gewässer eingeleitet wird, müssen die Wassermassen im Rückhaltebecken (RRB) aufgefangen und dann zeitverzögert in das Gewässer abgegeben werden. Es gibt verschiedene Ablaufbauwerke, abhängig z.B. von Art, Größe, Lage und Ablaufmenge des Rückhaltebeckens. Jedes Regenrückhaltebecken besitzt eine Ölsperre in Form einer Tauchwand oder einer schwimmenden Ölsperre aus Kunststoff.
 
Regenrückhaltebecken sind technische Bauwerke und werden daher regelmäßig kontrolliert und Instand gesetzt. Sie beinhalten auch einige Gefahrenquellen, wie z.B. sehr steile Böschungen, und sind somit teilweise umzäunt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Einige Becken dienen im Notfall auch als zusätzliche Feuerlöschmittel-Entnahmestelle für die Feuerwehr. Die Zufahrten sind ständig frei zuhalten.
 
Im ZVM-Gebiet gibt es 41 Regenrückhaltebecken, davon liegen 27 in Bad Segeberg, 6 in Wahlstedt, 7 in Fahrenkrug und eines in Schackendorf.